Los  Cerrillares   holland site
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  Highlights

Candelaria Fiesta der Feuer Januar
Romería San Abundio Hornachuelos   April
Feria de Abril   Sevilla April
Feria de las Cruces Córdoba April/Mai
Festival de Patios   Córdoba Mai
Romería La Campana Mai
Feria Jerez Mai
Feria Córdoba Mai
Romería La Puebla de los Infantes Mai
Romería El Rocío Mai
Saca de las yeguas   Abtrieb der Wildpferde, Coto Doñana  26.Juni
Feria Hornachuelos   Juli/August
Fiesta de Santa Ana   La Puebla de los Infantes   25./26.Juli
Feria La Campana   August
Rennwoche I San Lucar de Barameida August
Feria   La Puebla de los Infantes 15. - 18. August
Rennwoche II San Lucar de Barameida August
Sicab Sevilla, Ausstellung PRE   November

 Candelaria: Ein Straßenfest in La Puebla, dem nächstgelegenen Ort von der Cerrillares aus. An den Straßenkreuzungen im Ort werden riesige Feuer aufgeschichtet, die Anwohner der jeweiligen Straßen bereiten typische „Tapas“, Bier, Sherry oder Wein werden den Besuchern gereicht. In der Nacht werden die Tapas sowie die Feuer von einer örtlichen Kommission bewertet und die Gewinner erhalten einen kleinen Zuschuss zu ihren Bemühungen. Das ganze Dorf hat seinen Spaß und die Veranstaltung zieht sich bis in die frühen Morgenstunden. Da wir im Ort sehr gut bekannt sind, kommen wir an keinem Feuer vorbei, ohne uns nicht kurz mit den Anwohner zu unterhalten um dann weiter zu ziehen.  
 

Feria de las Cruzes: In Cordoba gibt eine Vielzahl von kleinen Platzen in der Altstadt,  die zu dieser Fiesta geschmückt werden. Von einem zentralen Feriaplatz schlendert man durch die Gassen der Altstadt von Platz zu Platz, man wird zu Tapas und Wein eingeladen, die hübschen Cordobeserinnen tanzen und singen den ganzen Tag, bis spät in die Nacht.


Romeria: Bei den örtlichen Wallfahrten werden die Schutzheilige aus ihrer Kirche mit einem Ochsenkarren und unter Begleitung der gesamten Dorfbevölkerung, tanzend und singend, teils auf Pferden reitend, zu einer Eremita (kleine Kirche auf den Feldern) oder zu einem besonderen Platz auf den nahegelegenen Ländereien gebracht. Dort verbringen die Teilnehmer den Tag mit Tapas essen, Sherry trinken und Sevillanas (Flamenco) tanzen. Abends wird die Heilige wieder in ihre Kirche gebracht, wobei sie im Dorf mit großem Hallo empfangen wird.


Feria de Abril en Sevilla
: Dies ist die berühmteste Feria von ganz Spanien. Ein riesiger Festplatz, auf dem mehrere Straßen mit sogenannten „Casetas“ (Festzelte) aufgestellt werden. Die Casetas werden von kleinen Gruppen, Freunde, Geschäftspartner oder Familien betrieben und man kommt nur hinein, wenn man von einem Mitglied eingeladen wird. Alle Besucher sind mit Anzug und Krawatte, Kostüm oder Tracht gekleidet. Es gibt auch öffentliche Casetas von politischen Parteien,  großen Vereinen etc., das eigentliche Ferialeben spielt sich aber in den Privatcasetas ab.

Das Ereignis beginnt mit an einem Sonntag im April mit der weltweit größten Kutschenparade in der Stierkampfarena. Es werden Kutschen aus allen Jahrhunderten präsentiert. Einspänner, Tandem, Zweispänner Einhorn, Vierspänner, Media Potencia alle erdenklichen Anspannungen sind zu sehen. Anschließend fahren die Kutschen durch die Stadt auf das Feriagelände um inoffiziell die Veranstaltung zu eröffnen.

An den Feriatagen geht man entweder ab 12 Uhr morgens auf die Feria, kann dort eine Vielzahl von Reitern, Kutschen und „Gitanas“ in ihren Flamencokleidern bewundern. Zum Essen verabredet man sich gegen 3 Uhr in einer Caseta, von wo aus man die nun immer mehr werdenden Reiter und Kutschen gemütlich beobachten kann. Gegen 17 Uhr kommt man auf den Feriastraßen kaum noch durch, so viele Menschen, Pferde und Kutschen versuchen sich ihren Weg zu bahnen. Nun ist es Zeit, nach Hause zu gehen.

An einem anderen Tag geht man spät abends in der Stadt essen, um dann gegen 1 Uhr nachts durch die Feria zu bummeln und dort den Abend tanzend und plaudernd in den Casetas zu verbringen. In der Nacht gibt es keine Pferde oder Kutschen auf der Feria.

Wir organisieren während der Feria auf Wunsch zwei Besuche, zu denen wir mit einem Kleinbus gebracht werden.


Festival de los Patios
:
In den engen Gässchen der Altstadt von Cordoba werden von den Bewohnern ihre Innenhöfe geschmückt und mit Tausenden von Blumen versehen. Diese Innenhöfe kann man dann besichtigen und es findet ein Wettbewerb um den schönsten Patio statt. Hier kann man einmal die Privatsphäre einen Andalusischen Herrenhäusern kennenlernen.  
 

Romería del Rocío: Dies ist eine ganz besondere Wallfahrt, bei der die Heilige Jungfrau “Blanca Paloma” jedes Jahr von Hunderttausenden Menschen und Pferden zu Pfingsten gehuldigt wird. Viele Vereine ( Hermandades ) ziehen von den umliegenden Regionen tagelang zu Pferde oder zu Fuß über alte Viehtriebwege Richtung Marismas, dem Delta des Guadalquivir. Auf den Wegen machen die einzelnen Gruppen jedes Jahr an der selben Stelle mitten auf den Feldern und in den Wäldern der Marismas halt. Hier wird zunächst der Staub des Tages abgewaschen, anschließend getanzt und viel gesungen. Am nächsten Morgen geht es um 7 Uhr weiter, bis der Weg nach 12 – 14 Tagen in dem Örtchen El Rocío endet, wo am Pfingstsonntag die Heilige unter ausgelassener Begeisterung der ca. 500.000 Teilnehmer aus der Wallfahrtskirche herausgetragen wird.

 

Saca de las Yeguas: Die Marismas, Deltagebiet des Guadalquivir, gehört zum Kreis Almonte in der Provinz Huelva. Von dem kleinen Ort El Rocío, ein Dorf, wo es keinen Asphalt sondern nur Sandstrassen gibt, erstrecken sich die Feuchtgebiete bis zum Atlantik. In diesem Naturschutzgebiet leben ca. 2500 Pferde in freier Wildbahn.

Einmal im Jahr werden sie von Ihren ca. 500 Besitzern zusammengetrieben, um die Jungpferde zu kennzeichnen und möglicherweise zu verkaufen. Die Reiter gehen am Vorabend bereits in das Naturschutzgebiet, in das sonst weiter niemand hinein darf. Früh morgens suchen sie die wildlebenden Herden auf, die in dem riesigen Gebiet weit verstreut sind. Die ca. 500 Reiter treiben die gesamte Herde von ca. 2500 Pferden nun nach El Rocío, wo die Herde von einer

Vielzahl von Besucher erwartet wird. Es ist ein unvorstellbares Bild, wenn eine so große Herde durch die Sandstrassen des Ortes galoppieren. An der Wallfahrtskirche der „Blanca Paloma“ machen sie gegen 12 Uhr ihren ersten Halt. Es werden Gebete gesprochen, die Herde wird gesegnet.

Nach ca. 2 Stunden geht es weiter zu einem außerhalb des Ortes gelegenen Rastplatz, wo die Tiere mit Wasser und Futter versorgt werden. Zu den ca. 500 Pferdebesitzern, die fast alle bei diesem Pferdetrieb reitend mithelfen, kommen nun noch eine Reihe von freiwilligen Reiterhelfern und Versorgungsfahrzeuge hinzu. Nach der Stärkung machen sich die Reiter mit ihrer Herde auf den 20 km langen Weg über herrliche Sandwege nach Almonte, wo die Feria bereits in vollem Gange ist. Kurz vor dem Ort, wird nocheinmal Rast gemacht, um die Herde wieder in kleine Gruppen aufzuteilen. Diese werden dann mitten durch Almonte, an Tausenden Besuchern vorbei, durch das Feriagelände bis zu einer großen Weide getrieben, wo bis spät in die Nacht die vielen Gruppen von 50 – 80 Pferden eintreffen. Sie erhalten Wasser und Futter und können sich nun erst einmal sammeln. Stuten suchen wiehernd nach ihren Fohlen, die natürlichen Herdenverbände finden in dieser Nacht wieder zusammen.

Am nächsten Morgen werden die Herden in vorbereitete Korrals gebracht, wo dann die Besitzer versuchen, die Pferde  „ihres Brandzeichens“ wiederzufinden. Die dauert fast den ganzen Tag und es scheint ein völliges Drunter und Drüber zu herrschen. Am darauffolgenden Tag sind jedoch die Pferde „sortiert“ und nun beginnt das alljährliche Ritual des Fohlenbrennens. Bei dieser Gelegenheit werden die meisten Fohlen an Interessenten verkauft, untersucht und verladen. Es geht zu wie im Wilden Westen. Ein Spektakel, was nicht nur für Reiter ungemein interessant ist.
 

Rennwoche in Sanlucar: Dieser Ort ist berühmt für seinen „Manzanilla“, ein leichter Sherry, der den Weinen aus Jerez an nichts nachsteht. Der Ort befindet sich an der Mündung des Barameida, ein Fluss, der aus den Marismas kommt. Die langen Sandstrände sowohl am Fluss wie am Atlantik laden zu einer außergewöhnlichen Veranstaltung ein: Zwei Rennwochen für englische Vollblutpferde. Es finden täglich, je nach Stand der Flut des Meeres mehrere Rennen entlang des Strandes statt, bei denen gewettet werden kann. Die Zuschauer stehen rechts und links der Rennpiste, zwischen den Rennen ist der Strand wieder frei. Mehrere kleine Strandbars und Restaurants geben Zeit zu sehen und gesehen zu werden.
 

Vollmondritte: Zu den Tagen des Vollmondes, sofern es der Himmel zulässt, reiten wir auf den Wegen von Los Cerrillares zu einem romantischen Aussichtspunkt mit Blick auf den Stausee, wo wir den Mondschein bei einem Gläschen Fino und einer kleinen Tapa genießen. Auch Nichtreiter sind eingeladen, hieran mit einem Spaziergang durch die andalusische Nacht teilzunehmen.